Innerhalb einer Woche zwei Beiträge auf katholisch.de, deren Niveau ein Stockwerk unterhalb vom Tartarus liegt. Welcher dämlicher ist, darüber mag man sich streiten. Jedenfalls buhlt auch dieser neuere darum. Ganz abgesehen von dem unsäglichen Schreibstil steht der Inhalt in nichts nach:

Die Piusbrüder selbst haben immer wieder betont, dass auch sie an einer institutionellen Einigung mit Rom interessiert sind; allerdings nur zu ihren Bedingungen. So wurde etwa über „abgestufte Verbindlichkeiten“ von Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils diskutiert, um Konstitutionen und Erklärungen wie „Nostra aetate“, die das Verhältnis zu den anderen Religionen definiert, ignorieren zu können. Aber geht das? Oder sind Islamophobie und Antijudaismus, Homophobie und die Ablehnung der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht doch – um im Bild zu bleiben – entscheidende Ehehindernisse?

Wer einen Konzilstext kritisiert, ist islamophob, Antijudaist, homophob und lehnt die Gleichberechtigung von Mann und Frau ab. Wow! Gilt das auch für alle, die das Zweite Vatikanum sowieso ablehnen wie Moslems, Juden, Schwule und Feministen (und auch Protestanten, höhö)? Sind die auch alle islamophob, Antijudaisten, homophob und lehnen die Gleichberechtigung von Mann und Frau ab?

Trottel.