Gestern im Lobpreisgottesdienst gab es eine interessante Stelle der Apostelgeschichte Kapitel 19:

1 Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. 2 Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. 3 Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes. 4 Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. 5 Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. 6 Paulus legte ihnen die Hände auf und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten.

Welche Relevanz hat diese Perikope für uns heute? Ich denke, dass wir heute auch Menschen um uns haben, die getauft sind und denken, dass sie Christen sind, sich in gewisser Weise in christlichem Handeln üben und auch moralisch christliche Maßstäbe anerkennen. Aber das eigentlich Christliche, das, was einen zum echt nachfolgenden Jünger macht, fehlt noch. Es fehlt an Erweckung, an Entdecken der Berufung und Indienstnahme durch Christus. Man könnte auch sagen, dass der Schritt von Glaubensinhalten (zB Gott ist allmächtig) zu dem einen Glauben fehlt: Der Glaube an Jesus Christus selbst und nicht nur an seine Worte.
Das ist die Baustelle für die Gemeinden. Ein tolles Bild für unsere Situation. Hier ist ein guter Ausgangspunkt für alle innergemeindliche Pastoral. Bibel hält immer wieder viel für uns vor. Wir müssen nur die Schätze heben.