Schee wars. Diesen Samstag wurden sechs Kandidaten von Weihbischof Diez im Fuldaer Dom zu Diakonen geweiht. Das Pontifikalamt war äußerst gut besucht. Ebenso waren viele Priester (Heimatpfarrer, Regens, Subregens, Spiritual, Domkapitel, u.a.) und Ministranten  zum Mitfeiern da.  Es ist einfach wunderbar zu sehen, dass sich Menschen auch heute noch entscheiden, ihr ganzes Leben für den Dienst am Menschen zu weihen. In der Predigt wurde dies sehr deutlich. Weihbischof Diez hat hervorgehoben, dass der Zölibat kein reiner Verzicht auf Ehe ist, sondern viel mehr Liebe ist, welche die Grenzen der ehelichen Liebe übersteigt. Die Liebe ist nicht auf eine Person bzw. eine Familie beschränkt, sondern geht auf in der Liebe zu allen Menschen.
Heutzutage ist das zölibatäre Leben gefährdet wie nie. Es gibt kaum mehr Verständnis für diese Lebensform. Ist daher ein starkes und bestärkendes Zeichen, dass die Diakone in großem Maße von der Gemeinde als auch von ihren Brüdern im geistlichen Dienst getragen werden. Und man weiß, dass man gebraucht wird, dass das alles nicht sinnlos, sondern Sinn gebend ist.